In Utarp hat vormals eine herrschaftliche Bockwindmühle gestanden, die schon 1684 urkundlich erwähnt wird. Als Pächter wird Arend erwähnt. 1791 wird Adel Focken als Pächter bezeichnet, an anderer Stelle jedoch ein Harm Martens, 1818 Poppe C. Müller und 1834 Erme Heyen Siemons.
Diese Bockwindmühle wurde 1908/1909 durch eine Holländerwindmühle ersetzt, die zuletzt der Erbengemeinschaft Frerichs gehörte. 1960 wurde das Oberteil der Mühle abgebrochen und nach Bad Zwischenahn verkauft, um dort zum Wiederaufbau der ehemaligen Hüllsteder Mühle durch den Heimatverein Zwischenahn verwendet zu werden. Im verbliebenen Stumpf der Utarper Mühle wurde dann noch einige Jahre mit Motorkraft gearbeitet. Heute kann der Mühlenstumpf nur noch als Ruine bezeichnet werden, nachdem auch hier die Motoren ausgebaut wurden.
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